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Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Aufbauend auf einem moderierten Kommunikationsprozess und einem intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern wurden Rahmenkonzepte und Modelle entwickelt, die auf folgenden Arbeits- und Forschungsschwerpunkten basieren:

Entwicklung von Qualitätsstandards und Verfahren zur Qualitätssicherung für typisch alpine Wellness- und Gesundheitsangebote
Wissenschaftliche Fundierung der gesundheitlichen Wirksamkeit typisch alpiner Gesundheitsangebote
Einrichtung von webbasierten Informations- und Austauschplattformen
Begleitende Marktforschung zu Kundenwünschen, -potenzialen und Erfolgsfaktoren in alpinen Gesundheits- und Wellnessdestinationen

Es gilt, schon lange überfällige verbindliche Qualitätszertifizierungen zu schaffen, um die Qualität des alpinen Wellnessangebotes transparent zu machen und weiter zu erhöhen. Mittlerweile präsentieren sich 27 führende Wellnesshotels in Bayern, Österreich, Südtirol und der Schweiz unter der neuen Dachmarke „Alpine Wellness“ und weitere Betriebe sind bereits zur Zertifizierung gemeldet.

Erwartete Ergebnisse:

Etablierung eines nachhaltigen, qualitativ hochwertigen Gesundheitstourismus als Alternative zu „harten“ Tourismusformen wie z.B. dem Alpinskifahren
Sicherung der langfristigen Konkurrenzfähigkeit alpiner Tourismusdestinationen durch die Schaffung von Partizipations- und Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Wachstumsmarkt Gesundheit und Wellness
Minderung der Abhängigkeit von auf regionaler Ebene nicht bzw. nur in geringem Maße beeinflussbaren Hemmnisfaktoren (z.B. Schneesicherheit) durch Schaffung eines klimaunabhängigen (touristischen) Betätigungsfeldes
Förderung und Unterstützung der Herstellung von natürlichen, alpinen Heilmitteln zur Sicherung einer zusätzlichen Einkommensquelle für die lokale Bevölkerung (z.B. Landwirte)
Wiederbelebung von alpinen Traditionen sowie des spezifischen Wissens hinsichtlich alpiner Naturheilmittel
Entwicklung von neuen, qualitativ hochwertigen Gesundheits- und Wellness- Produkten und Dienstleistungen mit alpinem Charakter
Schaffung von zusätzlichen Beschäftigungsfeldern im tertiären Sektor vor allem für junge und ältere Bevölkerungsschichten
Schärfung, Anpassung und Optimierung des Anforderungsprofils der Ausbildungsgänge in verschiedenen Bereichen des Wellness- und Gesundheitssektors
Schaffung eines Informationspools mit wissenschaftlich abgesicherten Informationen zu alpinen Gesundheits- und Wellness-Anwendungen und Ausbildungen
Entwicklung einer transnationalen Jobbörse für den Gesundheits- und Wellness-Sektor